Regionsmeister weibliche B-Jugend Saison 2017/18

Ihre erfolgreiche Saison krönte die Mannschaft der weiblichen B-Jugend der JSG Allertal am Sonntag, 06.05. 2018 beim Final-Four Turnier in Salzgitter-Liebenburg. Nachdem die Mädels bereits am vorletzten Spieltag der Saison die Staffelmeisterschaft feiern konnten, fuhren sie frohen Mutes zum Sahnehäubchen der Saison. Hier spielten im Modus Jeder gegen Jeden die beiden Meister der Staffel Süd gegen den Meister und den zweiten der Staffel Nord. In einem spannenden Turnier wurde zunächst der Gastgeber HSG Liebenburg-Salzgitter mit 13:9 besiegt. Im zweiten Spiel folgte der zweite der eigenen Staffel, die HG Elm. Nachdem der Start komplett verschlafen wurde, Zwischenstand 1:5, zeigte die JSG wieder eine sehr starke und konzentrierte Leistung und schon zur Hälfte führten die Mädels mit zwei Toren. Das Spiel wurde letztendlich mit 16:9 gewonnen. Nach einem langen Tag bei strahlendem Sonnenschein, welcher allerdings nur durch die Fenster der Halle zu genießen war, kam es zum Duell mit dem Meister der Staffel Süd, der JSMG Lafferde/Adenstedt. Hier zeigte sich die JSG von Beginn an hellwach. So fiel der Sieg mit 13:4 sehr hoch aus. Wie bereits während der gesamten Saison konnte sich die JSG auf ihre starke Abwehr und die herausragende Torhüterin verlassen. Das war mit Sicherheit der Schlüssel zur Meisterschaft.

Unterstützt wurde die aktuelle B-Jugend, wie schon die gesamte Saison wenn Personalnot herrschte, von der zukünftigen B Jugend.

 

Der JSG-Vorstand wünscht den Spielerinnen nun alles Gute für die neue Saison und dankt dem Trainer Daniel Heers für sein großes Engagement.

wB1 Regionsliga Final Four

Ein wunderbarer Tag


Die JSG-Allertal weibliche B-Jugend war beim final four Turnier am 19.03.2017 in Königslutter, Spiel um die Gesamtmeisterschaft der RL Nord und RL Süd, eingeladen
Wir waren als Vizemeister der RL Nord beim Gastgeber des final four Turniers, HSV Warberg/Elm, eingeladen. Wir mussten gegen die beiden Ersten der RL Nord und RL Süd sowie den Zweiten der RL Süd antreten, Spielzeit jeweils 25 Minuten ohne Pause.
Kurz vorher
Tage zuvor war die Aufregung schon spürbar, wir diskutierten, welchen Platz wir erringen könnten und wir gaben uns ein Minimalziel. Auch hatten wir noch eine zusätzliche 3. Trainingseinheit in der Vorwoche, in dem wir ein Trainingsspiel gegen die JSG Allertal weibl. C Jugend spielen konnten. 

Die Anspannung war vorhanden und spürbar, so wie es vor einem solchen Turnier unbedingt sein sollte.

Am 19.03.2017 um 10:30 Uhr

Zunächst:

Es waren sehr viele Eltern von uns dabei, was wir sehr, sehr schön fanden.

Wir waren mit 15 von max. 16 Spielerinnen dabei und ohne, dass der Trainer es bestimmen musste, gab es 3 verschiedene Spielerinnen, die einmal je Spiel aussetzen wollten. Diese Herausforderung der Überbelegung hatten wir schon in den Saisonspielen und wir haben es als Mannschaft immer im Konsens gelöst.

Gratulation an die Mannschaft für diesen hohen Mannschaftsgeist, der Spiel- und Trainingsbeteiligung in der Saison. 

Nun denn:

Das Turnier begann. Vorher haben sich die Mannschaften gegenseitig beim Warmmachen intensiv beäugt.
Das erste Spiel musste unserer Mannschaft gegen den MTV Wolfenbüttel bestreiten und startete um 11:00 Uhr. Schnell war allen klar, dass man die JSG Allertal ernst nehmen musste. Nach einem spektakulären Spiel verloren wir leider mit 12:14 unglücklich.

Wir haben keinen Millimeter nachgegeben und die beiden nächsten Spiele, jeweils gegen die Ersten der beiden Ligen, unter nervenzerreissenden Bedingungen gewonnen.

Die Tabelle sagt alles aus. 3 Mannschaften hatten 4:2 Punkte, so auch wir. 1 Tor gegen Irgendwen und wir wären Vizegesamtmeister geworden. 

2 Tore mehr gegen den MTV Wolfenbüttel und wir wären Gesamtmeister geworden. 

Da uns dieses Glück nicht zu Teil wurde, sind wir hochverdient 3. Sieger geworden.

Es waren tatsächlich sehr spannende und kampfbetonte, aber faire Spiele. Schiris, Eltern, Trainer und Mannschaften haben sich sehr fair verhalten, untereinander immer wieder gratuliert.

Wir haben hart gekämpft, was ich hier besonders betonen möchte und es war ein

wunderbarer Tag. 

Danke an Alle.

Müssen uns für die Zukunft wieder besser aufstellen

 Mädchen-Handball: Die JSG Allertal zieht sich aus dem Jugend-Leistungshandball zurück

 

Auf den ersten Blick erscheinen die Teilnahmen an den Niedersachsenmeisterschaften als großer Erfolg. Hat man zudem mit Maraike Kusian und Amelie Möllmann aktuell zwei Spielerinnen, die sich im Kreise der deutschen Nationalmannschaft der Jahrgänge 2000 und 2002 bewegen. Ergänzt wird die Liste dieser Talente mit Nerea Garcia Simon und Lea-Marie Kosub, die sich in der Landesauswahl des Handballverbands Niedersachsen wiederfinden. Das was in der Saison 2012 / 2013 zunächst als HSG Weyhausen / Tappenbeck / Fallersleben begonnen hat, wurde für die heutige JSG Allertal auch zunehmend zu einem Problem.

Denn die Leistungsmannschaften der JSG Allertal, ein Zusammenschluss aus den Stammvereinen HSG Weyhausen / Tappenbeck, VfB Fallersleben und MTV Gifhorn, nahmen dadurch auch in den höchsten Spielklassen in Niedersachsen teil. Auswärtsfahrten bis an die Nordseeküste oder an die holländische Grenze waren da keine Seltenheit. Die auftretenden Summen zur Finanzierung können nicht so einfach gestemmt werden, wenn parallel dazu auch der Spielbetrieb der zahlreichen anderen Mannschaften mit eingerechnet werden muss. „Dieser Leistungshandball hat professionellen Charakter. Mit Geld allein ist das nicht zu machen, es Bedarf enormen freiwilligen Aufwand von Ehrenamtlichen“, beschreibt Yasin Yavuz, Spartenleiter des VfB Fallersleben und der JSG Allertal, die Situation. „Wir freuen uns natürlich über unsere Talente. Aber dahinter stehen eine Vielzahl anderer Spielerinnen mit ihren Trainern, die ganz zu Recht auch ihren Teil des Kuchens abhaben möchten“.

Doch allein auf die Finanzierung möchte man den Rückzug aus dem Leistungshandball nicht schieben. Denn den Talenten muss auch im Anschluss an den Jugendbereich etwas geboten werden. Hier müsste eine Frauen Oberliga-Mannschaft stehen, besser noch ein Team in der 3.Liga. Letzterer Grund Bedarf wieder enormer finanzieller Mittel. Den Aufstieg in die Oberliga hat man in den letzten Jahren beim VfB Fallersleben nicht umsetzen können. Bedeutet die großen Talente am Ende zu verlieren. „Wir bilden dann nur für andere Vereine aus“, unterstreicht Yasin Yavuz. „Das Mädchen sich zudem eher auf ein Studium oder eine Ausbildung konzentrieren, darf nicht außer Acht gelassen werden. Sie sind dann plötzlich ganz raus“.

Man dürfe natürlich nicht verschweigen, in den letzten Jahren auch Fehler gemacht zu haben. Die Erfolge und Teilnahmen an Meisterschaften hat man nicht für sich genutzt, um in der öffentlichen Wahrnehmung präsenter zu werden und dadurch neue Sponsoren zu akquirieren. Aber auch in sportlicher Betrachtung war man in den letzten Jahren etwas Betriebsblind geworden, hat sich zu lange davon blenden lassen. Man könne durchaus den Begriff des One-Hit-Wunders verwenden, doch habe eine Nachhaltige konsequente Ausbildung insbesondere im Leistungsbereich gefehlt. Eine Erkenntnis die einem nun bitter bewusst geworden ist.

Denn den Mannschaften auf diesem hohen Niveau fehlen für die neue Saison schlicht und einfach neue Spielerinnen. Die Abgänge konnten nicht aus den eigenen Reihen kompensiert werden, da wurde es einfach versäumt jüngere Spielerinnen Jahr für Jahr heranzuführen. Die kurzfristige Verpflichtung von Spielerinnen von anderen Vereinen gestaltete sich in diesem Sommer schwierig. Es ist der immense Aufwand der betrieben

werden muss. „Wir sprechen von drei bis vier Mal Training in der Woche, jedes Wochenende mindestens ein Spiel und das alles neben der Schule, die eindeutig vorgeht“, so Yasin Yavuz. „Und die Eltern müssen mitziehen, sich selbst hinten anstellen“. Mit dem HSV Magdeburg und dem direkten Konkurrenten HSG Hannover-Badenstedt gibt es aber auch zwei Mannschaften, die sich im gleichen Einzugsgebiet umsehen. „Das ist schwierig, da hätten wir selbst mehr machen müssen“.

Zwei Mannschaften aus dem Leistungsbereich der JSG Allertal stünden kurz vor Abmeldung. Zurückziehen werde man die weibliche B-Jugend aus der Oberliga, die zum einem am schwächsten besetzt ist was die Kaderstärke betrifft, die aber auch die höchsten Kosten und Aufwände verursacht. „Mir und den anderen Vorständen blutet das Herz, es gibt wahrlich schönere Momente im Sport“, sagt Yavuz. Als Verantwortliche muss man sich auch der Verantwortung gegenüber Kindern und Jugendlichen bewusst sein. „Wir können die jungen Spielerinnen nicht überbelasten und verheizen, weil am Ende eine Oberligateilnahme auf unserem Briefkopf stehen soll“. Man müsse natürlich auch das große Ganze betrachten, versuchen den Schaden nun gering zu halten und mindestens eine der beiden Mannschaften zu retten. Die verbliebenen Spielerinnen der B-Jugend, sollen die A-Jugend in der Landesliga auffüllen und damit wieder spielfähig machen.

Als herben Rückschritt möchte Yasin Yavuz mitsamt den Vorständen der einzelnen Stammvereine, die Situation nicht verstanden wissen. Denn es geht letztlich darum, Kinder für den Handballsport begeistern zu können und für stetigen Nachwuchs zu sorgen. Und da sieht er die JSG Allertal mit seinen zahlreichen Mannschaften, Kindern und Trainern für die Zukunft sehr gut aufgestellt. „Wir haben äußerst engagierte Trainer, insbesondere bei den Anfängern, die ganz exzellente Arbeit machen. Da können wir etwas für den Handball in der Region tun und stolz sein“, betont Yavuz. Das auch der Leistungshandball ein Aushängeschild sei, dem möchte man keinesfalls wiedersprechen. Aber man wisse dass Leistungssport ohne eine vernünftige Basis, nämlich den Breitensport, keine Chance besitzt. Sollte sich in den nächsten Jahren wieder etwas in Richtung Leistungssport entwickeln, dann möchte man dem auch Rechnung tragen. „Das muss dann aber auf einem festen Fundament stehen und Nachhaltigkeit besitzen“, so Yavuz.

Beachhandball in Ismaning

Beachhandball: Die „Beach Chiller“ der JSG Allertal qualifizieren sich für die Deutschen Meisterschaften in Berlin
Vom 22. bis 24. Juli fuhren die „Beach Chiller“ zum DTB-Turnier in Ismaning bei München. Ziel war die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften im Beachhandball 2016 in Berlin. Während die Vorrunden-Spiele gegen die „BonnBons“ und die „Minga Turtles Ismaning“ noch nicht gewonnen werden konnten, schafften die „Beach Chiller“ mit Siegen über die „Vaterstetter Vögel“ und die „All Stars Creme de la Creme“ den Einzug ins Viertelfinale am Sonntag. Auch wenn das Viertelfinalspiel nicht gewonnen werden konnte, führten Siege in den letzten beiden Spielen zu einem erfolgreichen Turnierabschluss mit Platz 5. Damit stehen die „Beach Chiller“ nun auf Platz 7 der Rangliste der Deutschen Beachhandball Tour und sind damit für die Deutschen Meisterschaften vom 5. bis 7. August in Berlin qualifiziert. Spielerinnen: Anna Fanslau , Anna Krollig, Amelie Möllmann, Lotte Mellin, Lara Ruppelt, Mariessa Heyne, Laureen Hohnholt, Toni Reinemann Finja Harms und Marie Steffen. Betreut wurde das Team in Ismaning von Yasin Yavuz und Jennifer Voß.

Weibliche U16 holt sich den EM-Feinschliff

02.07.2016 · Beach · Von: cbWeibliche U16 holt sich den EM-Feinschliff

Über Ismaning nach Nazare. Die weibliche U16-Beachhandball-Nationalmannschaft befindet sich mitten in der finalen Vorbereitung auf die Europameisterschaft in Portugal. Um in der Stadt am Atlantik gut vorbereitet in den Sand zu gehen, hat Trainerteam Alexander Novakovic und Manfred Königsmann die Auswahl bereits am vergangenen Wochenende zu einem Lehrgang zusammen gezogen, um nach dem langen Weg der Sichtung, den endgültigen 10er-Kader für die Titelkämpfe zu benennen. „Wir möchten aber klar betonen, dass unsere Nationalmannschaft aus zwölf Spielerinnen besteht. Aber es dürfen nur zehn eingesetzt werden“, so das Trainer-Duo.

65 Spielerinnen kämpften um das begehrte EM-Ticket. Auf zehn haben sich die beiden Trainer inzwischen festgelegt. Zwei Lehrgänge dienten dem Feinschliff. Der erste fand bereits am vergangenen Wochenende statt. Sowohl Novakovic als auch Königsmann zogen ein positives Fazit: „Wir sind wieder einige Schritte nach vorne gekommen.“

Seit Freitag befindet die Auswahl vor der Abreise zur EM noch einmal in Ismaning zu einem Drei-Tages-Lehrgang. Heute überprüft die Auswahl seine Form bei einem Turnier des HCD Gröbenzell und tritt dort gegen die Frauenteams des Gastgebers sowie gegen den Bayern-Oberligisten Würm-Mitte und das Beachteam Brüder Ismaning an.

Am Montag steht für die Nachwuchstalente Regeneration im Vordergrund. „Montag ist nur Regeneration mit Physiobehandlung, Wechselbädern in der Eistonne und zur Abwechslung findet am Nachmittag ein kulturelles Programm in München statt“, erklärt das Trainerteam.

Abflug nach Portugal ist am Dienstag um 6 Uhr morgens.

Kader: Laura Wolf (Sachsen-Anhalt, Halle-Neustadt), Anja Kreitcziek (Bayern, TSV Ismaning), Charlotte Mellin (Niedersachsen, JSG Allertal), Finja Harms (Niedersachsen, Cuxhaven), Lisa Felsner (Bayern, TSV Ismaning), Jana Epple (Bayern, HCD Gröbenzell), Amelie Möllmann (Niedersachsen, JSG Allertal), Toni Reinemann (Niedersachsen, VfL Oldenburg), Vanessa Dierks (Sachsen-Anhalt, Halle-Neustadt), Paula Rieps (Bayern, HSG Würm-Mitte).

Reserve: Leonie Henkel (Bayern, TSV Haunstetten), Isabell Kattner (Bayern, TSV Schleißheim).

Trainer: Alexander Novakovic, Manfred Königsmann.

4 JSG Allertal Mädels für den HVN Kader nominiert 

In Bremerförde treffen sich am Samstag die nördlichen Auswahlmannschaften w2002 und jünger beim EWE-CUP zu einer ersten Spielmaßnahme. Zum Turnier der weiblichen Jugend reisen Mannschaften der Landesverbände Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein an.
Auf der Einladungsliste des HVN stehen Maraike Kusian und Lea Kosub (Reserve).
Amelie Möllmann und Lara Ruppelt (Reserve) treffen mit dem Kader w2000 und jünger beim „Konrad-Zuse-Cup“ in Hoyerswerda vom 17.-19. Juni auf die Auswahlmannschaften der östlichen Landesverbände. Landestrainer Christian Hungerecker will dieses Turnier für Experimente, spieltaktisch, aber auch personell nutzen. Dies ist gleichzeitig der Startschuß für die Vorbereitung auf das Projekt „Länderpokal 2017“.

Lara Ruppelt

Amelie Möllmann

Lea Kosub

Maraike Kusian